Das Erkennungszeichen: Unser Gardestern Chronik der Eucharistischen Ehrengarde Herz-Jesu Gladbeck-Zweckel



Die Gründungsjahre
Etwa 40 Jahre nach der Gründung der ersten Eucharistischen Ehrengarde in Essen begannen bei dem Pfarrer der Pfarrgemeinde Herz-Jesu in Zweckel, Johannes Schlütter, die Überlegungen, eine Garde zum Schutz des Allerheiligsten aufzustellen. Denn zur damaligen Zeit fand auch hier in Zweckel die Fronleichnamsprozession nicht mehr in gewohnter Harmonie statt. Die Arbeitsmöglichkeiten in dieser Region zogen viele Menschen aus dem In- und Ausland an, besonders auch aus nichtkatholischen Gebieten. So konnten Nichtgläubige und diejenigen, die unter dem Einfluß des damaligen Kulturkampfes standen, eine derartige Huldigung an das Allerheiligste nicht verstehen. Störungen kirchlicher Veranstaltungen durch militante Gruppen waren an der Tagesordnung. So mußte von Seiten der Kirche eine Organisation geschaffen werden, die den Schutz der Prozessionen und besonders des Allerheiligsten garantieren sollte.
Mit dem Betriebsleiter Jakob Symann fand Pfarrer Schlütter im Jahr 1923 in der Pfarrgemeinde Zweckel einen Mann, mit dem er den Aufbau der Eucharistischen Ehrengarde der hiesigen Gemeinde in Angriff nahm. Fast 30 Männer waren bereit, nach dem Vorbild benachbarter Gemeinden eine Ehrengarde zu schaffen, um den Schutz der Prozessionen und besonders des Allerheiligsten zu übernehmen. Allein das Vorhandensein dieser Truppe sollte jede Provokation der o.g. Unruhestifter ausschließen. Deshalb mußte man als geschlossene Einheit mit erkennbarer Uniform antreten, so wie es in anderen Gemeinden üblich war.

17 stolze Herren präsentierten sich damals der Öffentlichkeit
Die Ehrengarde 1926
Oben von links: J.Holländer, P.Tillmann, H.Kückelmann, F.Gardenier
Mitte von links: F.Dornhoff, A. Rescher, H.Grewer, A. Kiekenberg, J.Brauckmann, H.Büscher
Unten von links: H.Tenbrink, P.Traut, Oberst J.Symann, Pfarrer M.Issel, Kaplan A.Hirtz, W. Hüsgen, T.Tenbusch

Die Inflation machte jedoch die Anschaffung der Ausrüstung zunächst unmöglich, wobei berücksichtigt werden muß, daß die bereitwilligen Männer die Uniform selbst zu finanzieren hatten. Am 8. Juni 1924 schließlich traf sich die Ehrengarde zur Gründungsversammlung in der Gaststätte Kiekenberg an der Feldhauser Straße, in der Jakob Symann zum ersten Oberst der Ehrengarde Herz-Jesu gewählt wurde.
Die Ehrengarde bestand, soweit es aus unseren Aufzeichnungen hervorgeht, aus folgenden Herren: Jakob Symann, Wilhelm Hüsgen, Heinrich Büscher, Fritz Dornhoff, Theo Tenbusch, Josef Holländer, Josef Stappert, Johann Kaczmarek, Hermann Kückelmann, Heinrich Grewer, Pius Traut, Johann Brauckmann und Johannes Kückelmann.
Im Jahr 1925 war ein großer Teil der Ausrüstung angeschafft, und mit dem neuen Pfarrer Maximilian Issel als Ehrenoberst begleitete die Ehrengarde erstmals das Allerheiligste bei der Fronleichnamsprozession. Ein Jahr später wurden die Gardisten vollständig mit neuen Uniformen ausgestattet.
1927 wurde nach dem Umzug von Herrn Symann der Elektrosteiger Wilhelm Hüsgen zum zweiten Oberst gewählt. In diesem Jahr konnte dann die Standarte angeschafft werden. Im Jahr 1928 beteiligte sich die Ehrengarde erstmals an der Hagelprozession. Der erste Auftritt außerhalb Gladbecks war die Teilnahme am Katholikentag in Essen im Jahr 1932. Die insgesamt 1200 Ehrengardisten boten ein imposantes Bild in ihren Uniformen um den Altar.

Wie der Chronik anläßlich des 25jährigen Jubiläums zu entnehmen ist, trat die Ehrengarde in den folgenden Jahren regelmäßig bei der Fronleichnamsprozession, der Schlußfeier des Ewigen und des 40stündigen Gebets und der Hagelprozession in Gladbeck-Mitte auf.

Besondere Anlässe, bei denen die Ehrengarde in Erscheinung trat, waren:
  • Primizfeier Aloys Holländer (3.3.1928)
  • Primizfeier Karl Holländer (13.8.1934)
  • Primizfeier Friedrich Jahn (23.4.1939)
  • Primizfeier Walter Ender (30.6.1940)
  • Firmungsfeier durch den Bischof von Münster, Clemens August Graf von Gahlen (1940)
  • Beerdigung Pfarrer Maximilian Issel (1941)
  • Amtseinführung Pfarrer Wilhelm Werheit (1941)
  • Katholikentage in Münster, Essen und Bochum
Den verstorbenen Mitgliedern gab sie stets das Ehrengeleit.

Unsere Garde verleiht jeder Feier Würde
Fronleichnamsprozession 1935 oder 1936 in Zweckel


Neuaufbau nach dem Krieg
Da während des Krieges viele Männer zum Kriegsdienst eingezogen wurden, war das Auftreten der Ehrengarde nur eingeschränkt möglich. Nach Jahren der Bespitzelung der Ehrengardisten wurde im Jahr 1944 die Ehrengarde verboten und zwangsweise aufgelöst.
Da viele Degen als Waffen von den Alliierten beschlagnahmt wurden, versteckten manche Zweckeler Ehrengardisten laut Zeitzeugen ihre Degen auf den Bauerngehöften unter Heu und Stroh oder versenkten sie im Nordpark.
Detaillierte Unterlagen über den Wiederaufbau liegen nicht vor. Aber bereits zur Fronleichnamsprozession im Juni 1945 begleitete die Ehrengarde das Allerheiligste durch die Straßen von Zweckel. Da von den Alliierten das Tragen von Waffen verboten war, konnten diese Auftritte nach dem Krieg nur ohne Degen stattfinden, statt dessen trug man das Gebetbuch bei sich.

Auch in der Ruine strahlte die Garde Würde aus
Fronleichnam 1946 in der zerstörten Kirche
Am 25. Juli 1948 trat die Ehrengarde anläßlich der Primizfeier von Pater Maria Fister auf. Im Mai 1949 fand die erste Versammlung nach dem Krieg statt. Jetzt wurde erstmals eine Kasse eingeführt. Bisher war jedes Mitglied der Ehrengarde für die Anschaffung der Uniform und des Degens selbst verantwortlich gewesen. Bei dieser Versammlung sind dann Monatsbeiträge von 1,00 DM pro Person festgelegt worden, mit denen u.a. die Ausrüstung der Gardisten finanziert werden sollte. Der Ehrengarde durften nur verheiratete Männer mit festem Wohnsitz in Zweckel beitreten, eventuelle Ausnahmen von dieser Regelung mußten von den Mitgliedern bestätigt werden.
Sowohl bei der Einweihung der wiederhergestellten Herz-Jesu-Kirche am 15.5.1949 als auch beim 73. Deutschen Katholikentag im September in Bochum war die Ehrengarde vertreten. Schließlich wurde in diesem Jahr noch das silberne Jubiläum gefeiert. Aus diesem Anlaß wurde Oberst Wilhelm Hüsgen wegen seines unermüdlichen Einsatzes für die Eucharistische Ehrengarde ausgezeichnet.
In einer Versammlung im Juli 1952 trat der Oberst Wilhelm Hüsgen aus gesundheitlichen Gründen - ihm wurde ein Bein amputiert - von seinem Amt zurück. Als neuer Oberst wurde Peter Tillmann gewählt. Im Juni 1953 wurden vier neue Degen und im Dezember 1955 ein weiterer angeschafft, jetzt aus der Verbandskasse der Ehrengardisten bezahlt.
Von August 1952 bis April 1954 wurde der monatliche Beitrag von 1,00 DM auf 0,50 DM pro Person gesenkt, aber ab Mai 1954 wieder auf 1,00 DM erhöht. Ein Grund dafür war vielleicht, daß im Dezember 1954 die Fahne der Ehrengarde für 100,40 DM repariert werden mußte.
Eine Gemeinschaft kann bei all ihren ernsthaften Aufgaben nicht bestehen, wenn die Pflege der Kameradschaft und des Zusammengehörigkeitsgefühls nicht gefördert wird. In den folgenden Jahren wurde gemeinsam mit den Frauen jährlich ein Ausflug oder ein gemütlicher Abend mit Musik und Tanz veranstaltet.
Aber auch für den Eucharistischen Dienst war man stets im Einsatz. So besuchte eine Delegation der Zweckeler Ehrengarde im Oktober 1956 den 77. Deutschen Katholikentag in Köln. Stolz war man hier, daß der damalige Bundeskanzler Adenauer zu den Ehrengardisten ging und diese persönlich begrüßte.
Die für diese Zeit relativ hohen monatlichen Beiträge erlaubten auch beachtliche Spenden für die Kirche. 1958 schenkte die Ehrengarde der Herz-Jesu-Gemeinde drei Sedilien (lehnenlose Stühle am Altar) im Wert von 150 DM. Kaplan Buchem bekam 1964 eine Muttergottes-Statue im Wert von 250 DM. Die Ehrengarde unserer Gemeinde hatte in diesen Jahren durchschnittlich 21 Mitglieder.

Damals schon ein starkes Stück Gemeinde...
Das 25jährige Jubiläum
Oben von links: A. Rescher, W. Klopries, J.Kaczmarek, F. Hollmann
Mitte von links: A. Kiekenberg, F.Dornhoff, H.Schoer, H.Büscher, T.Tenbusch
Unten von links: J. Kückelmann, "Fähnrich" Gardenier, J.Stappert, H.Kückelmann, Oberst W.Hüsgen, J.Symann, P.Tillmann, J.Holländer
Von den aktiven Mitgliedern fehlte B.Laacks

Im Jahr 1959 verstarb Oberst Tillmann plötzlich und unerwartet. Einen neuen Aufschwung erlebte die Garde mit dem neuen Oberst Josef Lewandrowski. Wie den Kassenbüchern zu entnehmen ist, zählte die Ehrengarde ab 1960 27 Mitglieder. Ab hier wurden auch unterschiedliche Beiträge geleistet (2,00 bzw. 1,00 DM) je nach aktiver bzw. passiver Mitgliedschaft.



Die Ehrengarde vor der Jahrtausendwende

Am 4. Januar 1959 (ein Jahr nach der Errichtung der Diözese Essen durch Papst Pius XII. am 1.1.58) wurde der Diözesanverband gegründet: 2200 aktive und inaktive Mitglieder der im Bistum Essen bestehenden 56 Ehrengarden schlossen sich zum Diözesanverband zusammen. Aus den Unterlagen ist nicht zu ersehen, ob eine Delegation aus Zweckel dabei war. Da aber seit 1960 von unserer Garde jährlich Abgaben an die Verbandskasse abgerechnet wurden, ist es ersichtlich, daß auch die Ehrengarde Herz-Jesu diesem Verband zustimmte.
Im Jahr 1960 wurden die Ehrengarden des Bistums Essen zum Eucharistischen Weltkongreß nach München eingeladen. Offensichtlich war die Ehrengarde von Herz-Jesu nicht dabei, da keine Abrechnungsbelege dokumentiert sind.
Zur Fronleichnamsprozession 1960 wurde die Ehrengarde mit neuen Federbüschen ausgestattet, und im Januar 1961 wurde für 200 DM die Standarte erneut instand gesetzt. Im Jahr 1964 übernahm Bernhard Murrenhoff das Amt des Obersten der Ehrengarde.
An der Primizfeier von Hans Tillmann am 1.3.1964 nahm die Ehrengarde ebenso teil wie an der von Pater Stock im Jahr 1966.
Neben dem Dienst vor dem Herrn wurde auch das gesellige Zusammensein weiterhin gefördert. So wurde im Jahr 1968 in der Schmiede des Obersten Murrenhoff, in der auch zu späteren Zeiten manch gemütlicher Abend verbracht wurde, ein gegrilltes Spanferkel verspeist. Im Jahr 1970 unternahm man wieder mit den Frauen und Ehrenoberst Krekeler einen Ausflug per Bus nach Vreden. Höhepunkt des Jahres 1970 jedoch war der Besuch des Katholikentages in Essen unter dem Leitwort "Mitten in dieser Welt".
Neben den gewohnten Auftritten der Ehrengarde wurde unter Ehrenoberst Pfr. Krekeler das sogenannte "geistliche Gespräch" eingeführt. Mehrmals im Jahr traf man sich zur Abendmesse, um anschließend mit dem Ehrenoberst über unterschiedlichste Themen zu diskutieren.
Im September 1974 wurde das 50jährige Jubiläum gefeiert. Am Festhochamt um 10 Uhr nahm auch die Ehrengarde der Nachbargemeinde St. Lamberti teil.
Im Jahr 1982 stand die Weiterführung der Eucharistischen Ehrengarde Herz-Jesu in Frage. Man entschloß sich, weiterzumachen und zu versuchen, neue Mitglieder zu werben, was zunächst offensichtlich recht schwer fiel. Im Mai 1983 jedoch konnten die ersten neuen Gardisten vorgestellt werden. Seit 1983 übernahm die Ehrengarde auch den Ordnungsdienst bei der Erstkommunionfeier.

Eine neue Generation rückt nach
Amtswechsel: Heinz Jansen (links) wird neuer Oberst (1985)
Bei der Jahreshauptversammlung am 19.1.1985 trat Bernhard Murrenhoff aus gesundheitlichen Gründen von dem Amt des Obersten zurück, und Heinz Jansen wurde zu seinem Nachfolger gewählt.
Im Februar 1985 wurde zum ersten Mal "Der Gardist" herausgebracht, ein von der Ehrengarde für die Ehrengarde herausgegebenes Mitteilungsblatt. Insgesamt kam es zu fünf Ausgaben, der letzten im August 1987. Durch dessen Verkauf sollte Geld für die Anschaffung neuer Uniformen bzw. Uniformteile gesammelt werden. Durch Spenden, eine Türkollekte und sparsamste Haushaltsführung konnten im Jahr 1986 fünf neue Gehröcke angeschafft werden.
Ein außergewöhnliches Ereignis war nicht nur für die Ehrengarde Herz-Jesu der Deutschlandbesuch des Papstes Johannes Paul II. im Jahr 1987. 380 Mitglieder der Eucharistischen Ehrengarden - unter ihnen 11 aus Zweckel - waren am 2. Mai "seine Zeugen", ein besonderes Erlebnis eines jeden Gardisten.
Am 23.10.1987 wurde der Bezirksverband Bottrop/Gladbeck gegründet. Die anfängliche Skepsis vieler Ehrengardisten unserer Gemeinde konnte inzwischen voll widerlegt werden, und die Eucharistische Ehrengarde Herz-Jesu Gladbeck Zweckel ist heute bei den Veranstaltungen des Bezirksverbandes gut vertreten. Pfingsten 1988 feierte die Gemeinde unter Beteiligung der Ehrengarde die Primiz von Georg Rückert. Im gleichen Jahr konnte unsere Gemeinde ein besonderes Jubiläum feiern: Seit 75 Jahren existierte die Pfarrgemeinde Herz-Jesu Gladbeck-Zweckel. In der Festzeitschrift präsentierte sich auch die Ehrengarde ausführlich, und sie sorgte für einen würdigen Rahmen bei der Jubiläumsveranstaltung.

Bei der Jahresversammlung am 19.1.1989 trat Oberst Heinz Jansen zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Bernd Fortmann gewählt. Mit ihm - einem der jüngsten Gardisten - vollzog sich ein entscheidender Generationsschnitt, ein Schritt, der prägend für das Bild der heutigen Garde der Herz-Jesu-Gemeinde wurde. Intensiv wurden zur Verstärkung und Verjüngung der Ehrengarde neue Mitglieder gesucht und gefunden. Demzufolge ist die Eucharistische Ehrengarde der Pfarrgemeinde Herz-Jesu Gladbeck-Zweckel zum Zeitpunkt ihres Jubiläums die jüngste Garde des Diözesanverbandes, und sie hat mit insgesamt 31 Mitgliedern, davon 19 aktiven, den höchsten Bestand ihrer 75jährigen Geschichte.
Auch dies, ein ehrenvoller Tag für unsere Garde.
Überreichung des Treueschilds an Bernhard Murrenhof durch Weihbischof Große (1992)

Besondere Aktivitäten in den folgenden Jahren waren:
  • Beerdigung Kardinal Hengsbach im Jahr 1991
  • Primizfeier von Raimund Fröse Pfingsten 1992
  • Verleihung des Treueschilds an den alten Oberst Bernhard Murrenhoff beim Diözesantag 1992 in Essen
  • Ausrichtung der Bezirkstage 1991 und 1996
  • Verleihung des Treueschilds an die Kameraden Ernst Wloch und Helmut Fest beim Diözesantag 1997 in Essen
Als Nachfolger von Pfarrer Krekeler wurde 1995 unser derzeitiger Pfarrer Clemens Bombeck in sein Amt eingeführt. Auch er stand und steht voll hinter dem Sinn und Zweck der Eucharistischen Ehrengarde. So regte unser neuer Ehrenoberst 1996 an, zum Patrozinium, am Christ-König-Fest, auch in Uniform anzutreten. Diesem Wunsch folgten wir erstmals am 24.11.1996.
Heute wird das Auftreten der Ehrengarden in ihren Uniformen bei einigen, besonders den jungen Menschen, nicht immer verstanden. So wird von Phantasieuniformen des 19. Jahrhunderts (ähnlich den Karnevalsröcken der Prinzengarden usw.) mit gezücktem Säbel und Federbüschen recht abfällig gesprochen. Dieser Einstellung entgegenzuwirken sollte unsere Pflicht sein, um den Wechsel der Aufgabe der Eucharistischen Ehrengarde zu zeigen: Vom damaligen Schutz des Allerheiligsten bei den Prozessionen hin zum öffentlichen Bekenntnis zur Eucharistie und zu ihrer Verherrlichung. Die Eucharistische Ehrengarde ist - wie der Name Garde sagt - eine Art Leibwache. Die zur Gründerzeit gewählte Uniform besteht aus dem Gehrock, der damals das Festkleid des Bürgers war, dem Zweispitz mit Federbusch, Fangschnüren, Schulterklappen und Offiziersdegen. Dazu trägt der Gardist den Gardestern mit unserem Leitwort


"Mit Gott! Für Gott!".


Bleibt noch zu wünschen, daß die Eucharistische Ehrengarde Herz-Jesu Gladbeck-Zweckel auch in Zukunft weiterhin fest zusammensteht. Sie möge bleiben, was sie heute ist: eine Gemeinschaft mit guter Tradition und dem Bestreben, der Zeit, in der sie steht, gerecht zu werden und sich nicht von diesem Bekenntnis abbringen zu lassen. Dem Ruf unseres 1991 verstorbenen Kardinals Hengsbach beim 50jährigen Jubiläum der Ehrengarde der St.- Ludgerus-Gemeinde in Essen wollen wir immer Folge leisten:

"Ich werde heute, sowie morgen, ich werde immer mit Ihnen rechnen!".




Der Chronist sagt danke...

... all denen, die bei der Erstellung dieser Festzeitschrift mitgewirkt oder in irgend einer Art und Weise ihren Anteil zu deren Vollendung beigesteuert haben.
Namentlich erwähnen möchte ich zwei Herren, die nicht Mitglied unserer Garde sind und ohne deren Unterstützung die Chronik recht unvollständig wäre: Theodor Tenbusch und Johannes Kckelmann.
Teils durch eigene Erinnerungen an die alte Zeit, teils auch durch Nachforschungen bei Freunden und Bekannten konnten sie Ergänzungen und Verbesserungen zur Chronik beitragen. Den Recherchen von Theo Tenbusch haben wir es zu verdanken, daß wir den altgedienten Kameraden unserer Eucharistischen Ehrengarde auf den Fotos von 1927 und 1949 auch deren Namen zuordnen konnten. Dafür nochmals ein herzliches "Vergelt's Gott" für ihre Bemühungen.
Natürlich ist es mir klar, daß trotz aller Sorgfalt sich mancher Fehler in die Chronik eingeschlichen hat. Ebenso sind wahrscheinlich wichtige Ereignisse und Personen aus Unwissenheit bzw. wegen fehlender Dokumentation in den alten Unterlagen nicht erwähnt worden. Man möge es mir, der ich erst seit 6 Jahren Mitglied der Eucharistischen Ehrengarde Herz-Jesu Gladbeck-Zweckel bin, verzeihen.

Günter Oelke - Chronist der Festzeitschrift


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